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Geschichte des OV Luttingen

Eine Idee setzt sich durch

Am 07.12.1968 fand die Gründungsversammlung des DRK Ortsverein Luttingen statt. Luttingen war zu diesem Zeitpunkt noch eine selbstständige Gemeinde. Die Idee zur Gründung ging von der Familie Rauchstätt aus, die bereits aktiv im Roten Kreuz tätig war und schnell Begeisterte fand. Tatkräftig und finanziell wurde die Gründung unterstützt durch die Gemeinde, die Bevölkerung und den DRK Kreisverband Säckingen. Als Vereinsraum fungierte zunächst der Keller der Schule in Luttingen. Der Ortsverein umfaßte zunächst die Ortsteile Luttingen, Grunholz und Hauenstein, später kam Grunholz zu Laufenburg und Hochsal zu Luttingen. Zu Beginn war der Ortsverein auf Hilfe des Kreisverbands angewiesen. Die Anfangsjahre waren geprägt durch die Ausbildung der eigenen Mitglieder in Erste Hilfe und Sanitätskursen. Die wesentlichen Aufgaben bestand darin die Bevölkerung im Notfall Erste Hilfe zu leisten oder beim Krankentransport beim Kreisverband mitzuhelfen.

1970 wurde eine JRK Gruppe gegründet, die jedoch nur kurze Zeit bestand.

In den folgenden Jahren war der Ortsverein bei Blutspendeterminen, Krankenwagenbereitschaften, Röntgenreihenuntersuchungen und Sanitätsdiensten ( Eggbergrennen, Sportplatzdienste) tätig.

Mit den Änderungen im Rettungsdienstgesetz wurde in den 80er Jahren die Struktur wesentlich verändert, da jetzt Hauptamtliche eingestellt werden mußten, wurde die Besetzung des Krankentransportwesens mit Ehrenamtlichen eingestellt.

Den Ortsvereinen wurden spezielle Aufgaben, sogenannte Fachdienste, zugewiesen. Der Ortsverein Luttingen stellt seit dem im Rahmen des Katastrophenschutzes die Gruppe Verpflegung. Zusammen mit den Ortsvereinen Bad Säckingen und Rickenbach wurde dieser vielschichtige Bereich in Angriff genommen.

1989 wurde dem Ortsverein von der Stadt Laufenburg zwei Garagenboxen im Gemeinschaftshaus Luttingen zur Unterbringung des Materials der Verpflegungsgruppe zur Verfügung gestellt. Dieses umfaßte neben dem LKW und dem Feldkochherd auch diverse Warmhaltebehälter, Töpfe und Kleinmaterial.. Gleichzeitig zog sich der OV Säckingen aus diesem Bereich zurück, so daß der Ortsverein Luttingen seit diesem Zeitpunkt die Gruppenleitung und die Notbevorratung von Lebensmitteln übernommen hat.

Diese Aufgabe wurde in den Folgejahren ein immer wichtigen Bestandteil der Ausbildung und der Tätigkeit bei Übungen und Einsätzen.

In den 90 er Jahren mußte mehrere Male der Ausbildungsraum innerhalb der Schule Luttingen gewechselt werden.

1998 mußte der Übungsraum in der Schule in Luttingen für ein Klassenzimmer aufgegeben werden. Im Gemeinschaftshaus konnte das Dachgeschoß, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr, in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden zu einem neuem Ausbildungsraum ausgebaut werden.

1999 wurden die neuen Räumlichkeiten bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt.

Seit 2003 stellt der Ortsverein auch das Reservepersonal in der Verpflegungsgruppe und ist alleine im Kreisverband für die Aufgabe Verpflegung zuständig.

Seit der Übernahme des Fachdienstes Verpflegung wurden größere Geldbeträge in diesen Bereich investiert. Die angeschafften Gegenstände, z.B. Mehrwegbesteck, Warmhaltebehälter, Kaffeebereiter, transportable Spülwand u.v. m. bedürfen einer sauberen Unterbringung die einen raschen Zugriff auf benötigtes Material ermöglicht.

Im Herbst 2004 wurde der im Gemeinschaftshaus Luttingen untergebrachte Schlachtraum mit Kühlraum von der Stadt Laufenburg für den Schlachtbetrieb geschlossen. Auf Antrag des Ortsverein wurden diese dem DRK zur weiteren Nutzung überlassen. In über 200 freiwilligen Arbeitsstunden wurden die Räume restauriert und bedarfsgerecht ausgestattet, dafür wurden rund 3.300Euro aus erwirtschafteten Mitteln der Verpflegungsgruppe investiert.

Am 29. Mai 2005 wurde der neue Bereitstellungsraum im Rahmen eines "Tag des Helfers" seiner Bestimmung übergeben und der Bevölkerung vorgestellt. Die neuen Räume dienen zur Notbevorratung für Lebensmittel und Getränke, Materiallager, Ausrückraum für Verpflegungseinsätze und der Schnellversorgung im Einsatzfall.

Neben der Tätigkeit der Gruppe Verpflegung, die zur Schwerpunktaufgabe des Ortsvereins wurde, engagiert sich der Ortsverein vor allem in der Ausbildung der Bevölkerung in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen, Erste Hilfe und Erste Hilfe am Kind. Die Auslandshilfe des Kreisverbandes wird immer wieder mit Sammlungen und Spenden unterstützt. Bei vielen Veranstaltungen vor Ort und beim Nachbarortsverein Laufenburg übernehmen die HerlferINNEN sanitätsdienstliche Aufgaben oder helfen bei Blutspendeterminen aus.

Heute sind es, aufgrund einer Idee vor über 40 Jahren, 27 ehrenamtliche HelferInnen beim Ortsverein Luttingen engagiert und übernehmen die verschiedensten Aufgaben im Bereich Verpflegung und der anderen Rot Kreuz Dienste.

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